Klezmer und mehr

Amud Ha´esch beeindruckte und begeisterte am Freitagabend das Publikum im Brenzpark.
Virtuos wechselte das Quartett mit seinen Liedern zwischen Melancholie und Lebensfreude.
Harry Berger, Gründer von Amud Ha’esch, hatte 2005 im Heidenheimer Naturtheater die Musik im Musical Anatevka gespielt und danach, angetan vom Klezmer, die Gruppe Amud Ha´esch, auf Deutsch Feuersäule, gegründet. Seitdem trägt die Gruppe dazu bei, dass diese unverwechselbar melancholische und heitere Musik lebendig bleibt. Dazu zählen nicht nur die Klassiker aus den Anfängen des 20.Jahrhunderts, sondern auch moderne Kompositionen aus Japan und Deutschland. Höhepunkt des Abends war ein Set, das mit dem „fröhlichen Tanz“ begann, gespielt von Berger am Saxophon und mit dem traurigen „Unser Stetl brennt“ seine Fortsetzung fand, das einzige Lied des Abends, gesungen von Karin Hellmann. Zum brillanten Gesamteindruck trugen auch Berthold Guggenberger an der Geige und Alexander Germani an der Gitarre bei. Mit Shem tov Levis „Feuersäule“ wurden die Zuhörer entlassen, erfüllt von einer Musik, deren Lebensfreude ansteckt.
Wer sie verpasst hat, kann sich trösten. Amud Ha´esch wollen im nächsten Jahr erneut im Brenzpark auftreten.

Rubrik Bildergalerien, Nachrichten, Sommer im Park



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