Das Gartenjahr in Bildern

November: Dieses Jahr kommen die Tulpenzwiebeln tatsächlich erst Anfang November, also müssen wir noch mal ran. Die Beete sind ja schon bestens vorbereitet, aber die Zwiebeln wollen auch gesteckt werden. Bei gar nicht so tollem Wetter, es regnet und ist kalt, beenden wir das Gartenjahr am 4. November mit einem Kraftakt: 3000 Tulpenzwiebeln kommen in die Erde und erfreuen uns und die Parkbesucher hoffentlich im kommenden Frühjahr.

Oktober: Und wenn die Blumen in den Würfeln noch so schön dastehen: wir müssen jetzt alles vorbereiten für die Tulpenzwiebeln, die hoffentlich noch vor November kommen. Bei schlechtem Wetter wird halt Inventur gemacht, auch das muss sein. Und dann eine ganz wichtige Arbeit: das Arbeitsmaterial wird geputzt, geschärft und eingeölt.

September: Die Pflanzen lechzen nach Wasser, die letzten Wochen waren sehr trocken. – Das Ausschneiden der Dahlien ist eine der schönsten Arbeiten, man kann dabei stehen und sieht schnell den Erfolg der Arbeit.- Die Taglilien verabschieden sich, die Beete werden immer unansehlicher, also wird schon jetzt zurück geschnitten. Das sind die ersten Aufräumarbeiten, der Herbst kommt mit Riesenschritten.

Im Juli und August stehen die Blumen in voller Pracht. Jetzt ist fast nur Pflege angesagt. Das heißt: Verblühtes heraus schneiden, damit die Pflanze zum Weiterblühen angeregt wird, Unkraut jäten, gießen, gießen, gießen, den Boden bearbeiten. Der Bux wird in Form gebracht – netürlich nur bei bedecktem Wetter. Und wenn ein Geburtstag war, wird gefeiert!

Endlich! Im Mai können wir mit dem Pflanzen loslegen. Bei bestem Wetter können wir die Dahlien ins Land bringen. – Nach dem 15., der kalten Sophie, werden die schweren Kübel mit den überwinterten Pflanzen (Rosen, Hanfgras u.a) aus der Scheune herausgeholt und an Ort und Stelle gebracht. – Der Kräutergarten steht in voller Blüte. Aus den Würfeln müssen die Tulpen der neuen Bepflanzung Platz machen, auch wenn sie noch so schön blühen. Die zahlreichen Sommerblüher verschönern den Raritätengarten und das Blaue Band.

Mitte April – Höchste Zeit, Material für das Anblühen zu beschaffen. Die Stauden werden geteilt. Das ist manchmal ein Kraftakt, wie bei der Engelwurz (und das sieht man dann auch), oder es bieten sich die Ableger schon an. Wo es zu dicht wächst, wird ausgelichtet, all das ergibt die Pflanzen, die beim Anblühen gegen eine Spende abgegeben werden. Der Mutterpflanze selbst tut es gut, sie wird dadurch wieder zu neuem Wachstum und Treiben angeregt. Anschließend wird im Akkord gleich eingetopft. – Und so sieht man nach getaner Arbeit aus!


April – Eine Riesenwagenladung neuer Erde will ausgebracht werden. Mit vereinten Kräften, guten Ideen und Handwerkzeugen ist nach ein paar Stunden viel erreicht. 


Ende März – Nach den Erfahrungen des letzten Jahres – unsere Frühlingsblüher gaben nach ein paar strengen späten Nachtfrösten den Geist auf – beschränken wir uns in diesem Jahr vorerst auf die Stiefmütterchen, mit denen wir die 1o Jahre Brenzpark einläuten. Ein paar Tulpen zeigen sich schon, die Lenzrosen stehen prächtig da. In ersten Linie werden aber Aufräumarbeiten gemacht, bei schönen Arbeitswetter und prächtiger Stimmung. 


16. März 2016 – unser erster Arbeitseinsatz. Ja, es liegt noch etwas Schnee und ist dementsprechend kalt. Die im Herbst eingesetzten Tulpen werden gepflegt, die Beete  abgeräumt und das erste Unkraut gerupft. 


Schon im Februar treffen sich die Brenzparkschaffer, wie wir uns umbenannt haben, zu einem Rundgang im Brenzpark. Wie sieht es aus in unseren Bereichen, was gibt es als erstes zu tun? Wo können wir Veränderungen für die kommende Saison planen, was hat sich bewährt? Vor allem wird uns das Jubiläum „10 Jahre Brenzpark“ beschäftigen. – Fasziniert betrachten wir die rege Tätigkeit des Bibers.