Bericht: Konzert „Broken Wood“

Tolles „Wohlfühl-Konzert“

SiP-Broken Wood-3Ausgelassene Stimmung herrschte am Freitagabend auf dem kleinen Festplatz im Brenzpark. Es wurde getanzt, geklatscht, angespornt und mitgesungen, ein Hauch von 70er Jahre Festival Feeling war zu spüren beim Konzert von „Broken Wood“. Die sechs Musiker der Band bewiesen eindrucksvoll, dass nicht der Geburtsort entscheidend ist um eine bestimmte Art von Musik gekonnt rüberzubringen, sondern vielmehr Herz, Begeisterung und Können. Die zahlreichen Besucher hatten sehr viel Spaß an der unbeschwerten, lockeren Musik. Broken Wood ist eine Band die „nach vorne geht“ und dem Publikum alles bietet was es erwartet. Hier ist nichts gekünstelt, alles kommt von Herzen. Ihre Spielfreude reißt einfach mit. Ihrem Leitspruch „ wir lassen uns in keine musikalische Schublade stecken“ folgend, verstanden es die Musiker aus Heidenheim und Steinheim die Vielfalt ihrer Stilrichtungen mit sängerischem und spielerischem Können lebendig hervorzuheben.

„Midnight Special“ war der Auftaktsong, ein Gefängnisslied aus dem Süden der USA, bekannt gemacht von CCR, der Refrain besingt die Lichter des Zuges der um Mitternacht an den Gefangenen vorbei fährt. Der Tex-Mex Song „Laredo Rose“ der Gruppe Texas Tornados mit dem Akkordeon als tragendes Instrument war der nächste Höhepunkt,

Joachim Mücksch zeigte eindrucksvoll wie virtuos und perfekt er dieses Instrument beherrscht. Einen Hauch von Flower Power gab es mit „Summer Wine“ ,ein Duett von Eva und Werner Schinagel hervorragend gesungen, Nany Sinatra und Lee Hazlewood hätten riesig Beifall gegeben, wären die beiden im Brenzpark gewesen. Beim Ricky Nelson Hit „Truck Drivin man“ zeigte Bassist Eberhard Kieweg, dass er nicht nur als Rhythmusgeber glänzt, sondern auch richtig gut bei Stimme ist. Die Band arrangiert weniger bekannte Lieder auf ihre Art ganz neu. Ein gelungenes Beispiel dafür ist „Somebody stole my Guitar“, ein toller Rockabilly -Song, mitreißend interpretiert und vom sehr guten Leadgitarristen Horst Humer, klasse unterstützt. Bei allen Liedern die an diesem Abend gespielt wurden zeigte Drummer Jürgen Ihle wie wertvoll er für Broken Wood ist, ein sehr guter Teamplayer, der sich nicht durch bloßes „draufhauen“ in den Mittelpunkt stellt, er unterstützt die Band vielmehr zurückhaltend und sehr gefühlvoll.

Bevor ein wunderschöner Abend im Brenzpark zu Ende ging, durfte bei den Zugaben noch mitgesungen werden. Der “Man in Black“ hörte sicher zu, als aus allen Kehlen sein „Ring of Fire“ erklang, und er sah ganz bestimmt auch die viele Feuerzeuge und Lichter beim Goisern Song „ weit, weit weg“.

Bericht: Wolfram Galgenmüller

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